Das Baum-Finde-Buch

Das Baum-Finde-Buch ist nicht nur ein Baumbestimmungsbuch. Es kehrt die übliche Herangehensweise erst einmal um, ohne das Übliche zu leugnen. Kinder erhalten so die Möglichkeit, sich von der theoretischen Abbildung ein reales Bild zu machen, die Bäume - sprich die Natur - zu erfahren.

Alles begann mit der Frage eines Vierjährigen: "Wie heißen die Bäume, die nicht braun sind?" und endete als Buchprojekt in Form eines Leporellos.

Die Leporello-Vorderseite führt den Betrachter mit Illustrationen durch einen Park, ergänzt durch einen einleitenden und abschließenden Text. Jede Seite präsentiert einen Baum, symbolisiert durch ein Blatt als Teil für das Ganze.

Es funktioniert wie eine Schatzkarte - eine alte, aber gut funktionierende Form der Infografik, die bei Kindern nicht nur bekannt, sondern auch beliebt ist. Der Baum ist mit einem klassischen roten Kreuz in der Illustration verortet, sodass man ihn finden kann. Auf der jeweiligen Rückseite finden Kinder die dazugehörige Rinde.
 
Zusätzlich gibt es Baumkarten, die Quartettkarten ähnlich, über vergleichbare Werte wie Alter und Wuchshöhe informieren oder weiterführende Informationen zu kulturhistorischem Wissen vermitteln. Mit den einzelnen Baumkarten können sich Kinder unabhängig vom Leporello auf die "Schatzsuche" nach den Bäumen begeben.

Nebenbei frischen die begleitenden Eltern ihr verloren geglaubtes Wissen wieder auf und zeigen ihren Sprößlingen Spiele aus der eigenen Kindheit oder glänzen an entsprechenden Punkten mit Anekdoten, die den Kindern helfen werden, das neu erworbene Wissen ganzheitlich zu vertiefen.

Desweiteren findet sich das in der Karte verortete Blatt hier in seiner Herbstform wieder, darunter der lateinische Name, der so manches Mal lustig klingt und so auch beim Lernen hilft.
Die Karten können ebenso wie gefundene Blätter auf den jeweiligen Seiten des Buches eingesteckt werden. Mit dem Laub fungiert der Leporello nun also auch als Herbarium.

Das Baum-Finde-Buch ist im geschlossenen Zustand 19,5 x14 cm (ca. DIN A5) groß. Aufgeklappt misst das Leporello in der Länge 3,5 m.

Den geographischen Bezug mit einer großen Baumvielfalt fand ich im Schloßpark Pankow. Anhand eines tatsächlich vorhandenen Pfades entwickelte ich das Baum-Finde-Buch mit dem Vorschul- und Grundschulkindern verschiedene Bäume auf verständliche Art nachhaltig bekannt werden können. Dafür untersuchte ich die Jahresentwicklung der Bäume und den Markt für Baumbestimmungsbücher sowie pädagogische Vermittlungsansätze und -methoden.

Im Praxistest mit Kindergarten- und Vorschulkindern zeigte sich die hohe Akzeptanz gleichermaßen bei Kindern als auch bei den Lehrern. Die Test-Kita wie auch die Schule arbeiten seither jährlich mit diesem Buch als Hilfsmittel, wenn auch in dem beschränkten Maß, dass ich mit den Testdummies ermöglichen konnte.

Dieses Buch/Leporello sucht nun einen Verlag.



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